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DER STAUDAMM VON BORT LES
ORGUES :
Der Staudamm von Bort ist aufgrund seiner geographischen
Lage und der enormen Kapazität seines künstlichen
Sees ein wichtiges Instrument zur Wasserstandsregelung.
Er ergänzt die Funktion der hydroelektrischen
Einrichtung der Dordogne, welche flussabwärts
aus den Talsperren von Marèges, l'Aigle,
Le Chastang und Argentat besteht. Bei dem Bauwerk
handelt es sich um eine Bogengewichtsstaumauer von
120 m Höhe mit einer Kammlänge vom 390
m, einer Basisbreite von 80 m und einer Kammbreite
von 8 m.
Die Wasserstaukapazität von 477 Millionen m3
gehört zu den grössten in Frankreich.
Der 18 km lange Stausee empfängt Wasser aus
dem natürlichen Einzugsgebiets der Dordogne
sowie von der umgeleiteten Rhue, aus der das Wasser
über eine 13 km lange Druckleitung zufliesst.
Die zwei Gruppen – bald werden es drei sein – von
120’000kVA zusammen mit dem Rhue-Kraftwerk von 30’000kVA
bilden eine Hochleistungsanlage . |
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wurde 1952 nach etwa zehn Jahren Bauarbeit, zum
Teil behindert durch den Krieg, in Betrieb genommen.
Dabei wurde das Tal überflutet und mit ihm
mehrere Dörfer sowie die Eisenbahnlinie, die
Aurillac mit Paris verband. |
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Der Damm wird ununterbrochen, überwacht und alle
zehn Jahre gründlich überprüft, entweder mit
Hilfe eines Bathyskaphs oder indem das Wasser komplett
abgelassen wird. Das Wasserkraftwerk steht quer über
dem Wasserbett der Dordogne, angelehnt an die Staumauer
und teilweise verdeckt von der Hochwasserentlastungsanlage
in Form einer Sprungschanze. Die E.D.F. (Electricité
de France) hat einen Besucherrundgang zusammengestellt,
der anhand von Modellen und Videopräsentationen in mehreren
Sprachen über Wasserkraft und die Elektrizitätsversorgung
des «Massif Central» informiert .
Täglich geöffnet von 09.00 bis 18.00 Uhr,
Eintritt frei. Geschlossen vom 15. Oktober bis 15. Dezember.
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Maschinenraum |
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